GB1 (1984)

d299d5bccfa3cb8075623836fae45044Story

Dr. Peter Venkman, Dr. Raymond Stantz und Dr. Egon Spengler haben einen Forschungsauftrag für Parapsychologie an der Columbia University. Ob Telepathie, Telekinese, außersinnliche Wahrnehmungen oder überirdische Erscheinungen – das Trio ist mit unerklärlichen Phänomenen wie diesen bestens vertraut. In Kollegenkreisen gelten Venkman und seine Freunde als Pseudowissenschaftler und Spinner, aber da sie in ihrem gutbezahlten Job eine ruhige Kugel schieben, lässt sie der Spott der anderen nur müde lächeln.

In der öffentlichen Bibliothek an New Yorks 42. Straße gehen unheimliche Dinge vor sich: Karteikästen öffnen sich wie von Geisterhand, ihr Inhalt wirbelt durch die Luft, Bücher purzeln aus den Regalen, und der Anblick, der sich einer älteren Bibliothekarin bietet, beschert dieser beinahe einen Herzinfarkt. Die Parapsychologen von Columbia werden gebeten, den Spuk zu untersuchen, und tatsächlich stehen Venkman, Stantz und Spengler wenig später dem ersten Gespenst ihrer Laufbahn gegenüber. Von nun an sehen sie ihr Fachgebiet mit anderen Augen: Sollte an dem ganzen Humbug letztendlich doch etwas dran sein?

Ausgerechnet jetzt, wo die Manifestation eines geisterhaften Wesens von mehreren Augenzeugen beobachtet wurde, dreht die Universität dem parapsychologischen Forschungszweig den Geldhahn zu: Venkman, Stantz und Spengler wird vorgeworfen, mit unwissenschaftlichen Methoden zu arbeiten, und man setzt sie auf die Straße. Aber natürlich kann sie niemand daran hindern, ihr Wissen auf dem Gebiet der Geisterbekämpfung künftig privatwirtschaftlich zu nutzen, und so gründen die Drei die Firma GHOSTBUSTERS: Wie man den Klempner holt, wenn der Wasserhahn tropft, oder wie man den TV-Service alarmiert, wenn einmal der Fernseher streikt, so kann man von nun an bei Spuk und Gespenstern die GHOSTBUSTERS auf den Plan rufen.

In einem ausgedienten Spritzenhaus in Greewich Village bezieht das mobile Exorzismus-Einsatzkommando sein Hauptquartier. Die Aufträge sind anfangs noch spärlich. In einem vornehmen Hotel in der Innenstadt treibt ein kleiner, grüner Kobold sein Unwesen. Die GHOSTBUSTERS rücken an, und mit Hilfe ihrer Strahlenpistolen und einer Art Staubsauger, in dem die Geister komprimiert und unter Verschluss gehalten werden, machen die GHOSTBUSTERS das Etablissement wieder garantiert spuk- und gespensterfrei. Dass bei der Arbeit ein kompletter Festsaal zu Bruch geht, kümmert die parapsychologischen Kammerjäger wenig: Laut Geschäftsbedingungen gehen die Aufräumarbeiten zu Lasten des Auftraggebers.

Die größte Herausforderung steht Venkman und seinen Kumpanen jedoch noch bevor. Als nämlich die Musikerin Dana Barrett an diesem Abend in ihr Hochhausapartement am Central Park zurückkehrt und den Kühlschrank öffnet, bietet sich ihren Augen statt Käse, Milch und Aufschnitt eine weit in die Tiefe reichende Höllenlandschaft. Eier springen aus dem Karton und fangen auf der Tischplatte an zu braten. Kurzum: Die ganze Küche spielt verrückt. Durch einen Werbespot im Fernsehen auf die GHOSTBUSTERS aufmerksam geworden, beschliesst Dana Barrett, dem furchtlosen Trio von den paranormalen Phänomenen in ihrer Wohnung zu berichten.

Weder Dana noch die GHOSTBUSTERS – mittlerweile zu viert mit Unterstützung des farbigen Winston Zeddemore – können ahnen, dass der leuchtende Kühlschrank und die immer zahlreicher an allen Ecken und Enden der Stadt auftretenden gefräßigen Geister die Vorzeichen sind für die Rückkehr von Gozer, dem schwarzen Engel. Das Hochhaus am Central Park ist der von ihm erkorene Tempel. Die steinernen Höllenhunde auf dem pyramidenartigen Dach des Gebäudes erwachen zum Leben, Dana und ihr schrulliger Nachbar Louis Tully werden vom Geist des Bösen zu dessen willenlosen Werkzeugen gemacht, und die einzigen, die noch verhindern können, dass der jüngste Tag über die Menschheit hereinbricht, sind ausgerechnet die GHOSTBUSTERS mit ihrem Gespensterstaubsauger!

Auf der Spitze des Hochhauses treten sie in bester Showdown-Tradition dem Gott der Finsternis gegenüber, das Herz in der Hose, aber immer noch einen Witz auf den Lippen – der ungleichste und spektakulärste Kampft, der je zwischen Gut und Böse stattgefunden hat, kann beginnen. Und wie sich zeigt, ist die wirkungsvollste Waffe der GHOSTBUSTERS ihr umwerfend trockener Humor…

(Text: Kino-Presseheft 1985)


Kritiken

„Allen an GHOSTBUSTERS Beteiligten gebürt großes Lob für diese Komödie wahrhaft großen Maßstabs“ – TIME

„Bill Murray ist so ein komischer Typ, daß die Leute schon lachen, ehe er den Mund aufmacht. Und wenn er ihn dann aufmacht, kriegt man sich überhaupt nicht mehr ein.“ – VILLAGE VOICE

„Eine der schönsten Überraschungen des Jahres… Zwischen den Witzen, die meistens trocken sind anstatt nur albern, gibt es so viele atemberaubende Trickszenen, dass der Film an keiner Stelle auch nur für eine Sekunde langweilig ist. GHOSTBUSTERS ist den meisten modernen Komödien haushoch überlegen.“ – NY POST

„GHOSTBUSTERS ist ein Meilenstein – der Film, in dem eine Komiker-Generation alles zeigt, was sie kann. In ein paar Jahren werden wir diesen Film als den betrachten, der eine ganze Schule von kanadisch-amerikanischem Humor prägte. Die Hauptdarsteller sind so gut aufeinander eingespielt, wie man es seit den besten Marx-Brothers- und W.C.-Fields-Filmen nicht mehr gesehen hat.“ – NEW YORK MAGAZINE

“Die Geisterkomödie im Tempo der 80er Jahre: eine schrille Story, perfekte Special Effects, ein fetziger Soundtrack und Anarcho-Humor am laufenden Band. Regisseur Ivan Reitman weiß, was – vor allem junge – Kinofans wünschen. – 100 JAHRE KINO, DIE GROßEN FILME

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