Jason Reitman: „Alte Crew sollte Geheimnis bleiben!“

In einem neuen Gespräch mit „Den Of Geek“ plaudert GHOSTBUSTERS LEGACY-Regisseur Jason Reitman aus dem Nähkästchen

Erinnert ihr euch noch an die überraschende Ankündigung eines Ghostbusters III aus dem Nichts? Regisseur Jason Reitman hatte damals, im Januar 2019, einen Plan:

„Bevor wir mit den eigentlichen Dreharbeiten begannen war die Idee, diesen kleinen Teaser mit Ecto-1 in der Scheune zu drehen“, erinnert Reitman sich. „Damals dachte ich: ‚Okay, wir haben ein Drehbuch, wir werden das sehr schnell machen. Wir geben das in die Welt bevor irgendjemand davon Notiz nimmt, das wird alles wie im Flug vergehen.'“

Doch dann kam es bekannterweise anders: „Ich wünschte, ich könnte in der Zeit zurückgehen und mir sagen: ‚Entspann dich, hab Geduld. Das wird eine Minute dauern.'“

Reitman, Sohn des Ghostbusters-Regisseurs Ivan Reitman, ist der Originalfilm heilig: „Das war mein Einstieg um zu verstehen was es bedeutet, einen Film zu machen, meinen Vater als Filmemacher zu begreifen. Von dem Moment an als ich begann, mich selbst fürs Regie führen zu interessieren haben sich die Leute gefragt ob ich mal einen dieser Filme machen würde. Und wie alle jungen Leute die versuchen, einen eigenen Weg zu finden um aus dem Schaffen ihrer Eltern herauszutreten, bin ich davor weggerannt. Ich wollte meine eigene Stimme, meinen eigenen Sinn und Stil entwickeln.“

„Niemand sollte wissen, dass die Originalschauspieler dabei sind, es sollte eine Überraschung werden“

Reitman erklärt noch einmal, dass ihm die Idee eines jungen Mädchens mit einem Protonenpack in den Sinn kam und nicht mehr losließ und dass die Tatsache, dass er eine eigene Tochter in diesem Alter hatte, dabei half. So spiegeln die Ereignisse im Film Jasons Reise zu Ghostbusters: „Es ist sicher kein Zufall dass ich mein ganzes Leben überlegt habe ob ich ein Protonenpack schultere (im übertragenen Sinn) und dass sich diese Familie nun dieselbe Frage stellen muss.“

„Ich gelange über die Charaktere und die Geschichten zu den Dingen. Wenn Sie sich meine Filme ansehen, dann sehen Sie, dass sie charaktergetrieben sind. Und als ich Phoebe (McKenna Grace) entworfen habe wusste ich, wie ich meinen Weg hinein finde. Nicht durch Geister oder Lore, sondern über Familie.“

„Gil (Kenan, der Co-Autor) und ich wollten einen Film machen, bei dem wir Geschichtenerzähler alles, was das Publikum an Ghostbusters liebt, an das Publikum im Kinositz zurückgeben können. Es schien unmöglich, das ohne die Originalschauspieler zu tun, auch wenn es eigentlich eine Geschichte über eine alleinerziehende Mutter und ihre zwei Kinder ist.“

Der beste Ghostbusters-Film wurde bereits gedreht, er erschien 1984″

In puncto Originalschauspieler kommt Jason wieder die ursprünglich anvisierte, schnelle Produktionszeit in den Sinn: „Der Film sollte erscheinen bevor die Leute bescheid wissen. Es sollte einfach diese Art liebevolle Überraschung werden. Nun gab es Jahre des Spannungsaufbaus und Möglichkeiten für die Leute, darüber zu reden. Aber niemand sollte wissen, dass die Originale Teil davon sind. Ich möchte nicht viel mehr darüber erzählen, außer, dass dies kein Film über sie ist. Dies ist ein Film über die Spengler-Familie, aber es wird alles bedienen dass man an Ghostbusters liebt.“

„Mein persönliches Ziel war, meinen Vater stolz zu machen und dem Publikum noch einen Trip in die Welt der Ghostbusters zu geben. Ich hoffe, sie finden das authentisch. Ich hoffe, sie werden das so sehr lieben wie wir es geliebt haben, den Film zu machen. Der beste Ghostbusters-Film wurde bereits gedreht, er kam 1984 heraus. Nun bin ich gespannt darauf, dass das Publikum eine weitere Reise in dieses Universum machen kann, mit dem wir alle aufgewachsen sind.“

Der Originalartikel kann hier gelesen werden.

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