Randy Edelmans „Ghostbusters II“ Score

Review zur Filmmusik und Soundtrack-Veröffentlichung

von Rain

Zwei Dinge gibt es, die stehen bereits lange aus — auf die warten Ghostbusters-Fans nun schon eine gefühlte Ewigkeit… Das eine ist der dritte Kinofilm, eine offizielle Fortsetzung, die Story und Original-Charaktere des zweiten Teils von 1989 mit den bekannten Darstellern weiter führt, sofern möglich… — Und das andere ist sicherlich eine Veröffentlichung des rein instrumentalen Soundtracks eben jenes zweiten Ghostbusters-Film, der den großen Siegeszug der Geisterjäger maßgeblich mit beeinflusst hat, ihn sozusagen in die zweite Erfolgsrunde brachte… Was einen dritten Film betrifft, so startet „Ghostbusters Aftlerlife“ voraussichtlich im Herbst in unseren Kinos. Was die instrumentale Musik zu „Ghostbusters II“ von Komponist Randy Edelman angeht, veröffentlicht Sony-Classical nun erstmals die komplette Score-Filmmusik auf CD und im Download/Streaming der bekannten Portale… 32 brachial lange Jahre des Wunschdenkens nähern sich dem Ende. Hat sich das Warten gelohnt?

Wirbelnde Streicher beim Auftritt der Scoleri-Brothers — triumphale Blechbläser beim siegreichen Bannen all jener Spukgestalten — oder die erhebende Melodie, die im Film erklingt als die vier Geisterjäger aufbrechen, um Lady Liberty buchstäblich von ihrem Sockel zu hauen um die Welt vor dem Untergang zu retten — man könnte es das „Liberty-Thema“ nennen… An ihren besten Stellen ist die Musik aus Ghostbusters II wie rosafarbener Mood-Slime, den Ray, Egon, Peter und Winston mit ihren Werfern abspritzen: Er ist emotional geladen — gradezu euphorisch — und unheimlich kraftvoll!

Nicht nur die typischen Pop-Songs zeitgenössischer Interpreten, wie Bobby Brown oder Glenn Frey sind untrennbar mit den verschiedenen Momenten im Film — untrennbar mit unseren Emotionen zum Film — verbunden, auch bei der instrumentalen Filmmusik ist das natürlich so. Musik begleitet den Film, malt Bilder und macht Helden. Und was uns persönlich betrifft, uns begleitet Musik auch über den eigentlichen Film hinaus. Ihre Melodien und Themen, ihre charakteristischen Merkmale sind plötzlich wieder da, in unserem Gedächtnis, bzw. in unserem Ohr, und mit ihnen auch die Bilder und Helden des Films. Dann werden wir selbst zum Helden, zum Geisterjäger, der aufbricht, um die Welt vom Bösen zu befreien — zumindest in unserem Kopfkino ist das so.

Nein, Randy Edelmans GB2-Score kann Elmer Bernsteins GB1-Score nicht das Wasser reichen (dieser wurde bereits 2006 von Varèse-Sarabande und dann noch einmal 2019 von Sony-Classical auf CD veröffentlicht)… Auch was dies betrifft sind sich, glaube ich, die meisten Fans so gut wie einig. Edelman klingt magerer als Bernstein. Das heißt, Edelmans Kompositionen sind einfach etwas weniger komplex was das thematische Material betrifft, und klingen künstlicher in der Instrumentierung, was natürlich vor allem am verstärkten Einsatz des elektronischen Synthesizers liegt. Diesem steht heute sein Alter von über drei Dekaden natürlich mehr als deutlich ins Gesicht geschrieben, und vor allem im direkten Vergleich mit Bernsteins klassisch-orchestraler Bandbreite wird dies klar. Bernstein scheint sich, was Klang und Komposition betrifft, an den großen Vorbildern des goldenen Hollywood-Kinos zu orientieren — obwohl auch dieser dabei auf einzelne elektronische Elemente zurück greift. Edelman ist da eher Kind seiner Zeit und klingt mehr wie Kino-Komödie aus den 90er-Jahren. Ein Musikkritiker mag diese formalen Unterschiede zu Recht herausstellen… Das aber wissen wir eigentlich längst und seit eh und je. Und nachdem dies nun noch einmal klargestellt wurde, schauen wir auf die Dinge, die Edelmans instrumentale Filmmusik auszeichnen.

Neben Lady Libertys Thema gibt es da vor allem zwei weitere Melodien, die das thematische Material im Film prägen… Es gibt ein Thema, das von einem Klavier gespielt wird und immer wieder auftaucht wenn auch die vier Jungs auftauchen, bzw. das vor allem Peter begleitet. Dieses Thema ist locker, etwas jazzig, es erinnert an die alten Peanuts-Cartoons oder einen lässigen Gang über die NewYorker 6th Avenue ganz nach Venkman-Art… — Das andere Thema begleitet indes Dana, bzw. es steht für Danas und Peters gemeinsame Beziehung. Dieses Thema ist romantisch, es entspricht Danas simpler Eleganz; eine relativ einfache Notenabfolge, die jedoch maximale Wirkung erreicht. Auch dieses Thema wird vom Klavier interpretiert — doch nun scheint es so, als hebe das Tasteninstrument plötzlich ab, als löse es sich los von vom ganzen Trubel auf den Hauptstrassen der Stadt, als schwebe es über den Wolken, um alles andere hinter sich zurück lassend…

Man kann sagen, beide Themen führen hier eine bereits etablierte Tradition fort. Denn auch der Score des Vorgänger-Films hat seinen thematischen Schwerpunkt aus dieser Figuren-Konstellationen und ihre typische Art bezogen. Daraus abgeleitet hatten sich damals die beiden großen Themen: Das Main-Title-Theme für die Jungs, das etwas spooky und keck klingt, wie vier große Jungs, die mit ihren neuen Protonenspielzeugen nach draußen gehen und durch die Straßen stromern um eine Horde Geister zu hetzen — sowie Danas wunderschönes Thema, das sehr sanft und emotional klingt; vom Gefühl her in etwa so, wie die cremige Versuchung zartschmelzender Alpenmilchschokolade gewonnen aus sahniger Milch auf üppigen Bergwiesen — genau wie im Werbefernsehen der 80er-Jahre. Allerdings etwas urbaner geprägt. Beide klassischen Themen hatten es damals und seit eh und je auf den offiziellen Soundtrack zum ersten Film geschafft… Doch was GB2 betrifft, so erschienen all seine neuen Themen leider niemals auf einem offiziellen Datenträger.

Außerdem gibt es ein drittes, kleineres Thema, das Baby Oscar gilt. Es ist die Melodie eines Schlaflieds, nach Art der alten Volksweise von „Schlafe, mein Baby“, welche gleichzeitig auch etwas unheimlich klingt und uns daher stets in eine etwas unbequeme Erwartungshaltung versetzt. Etwas origineller hätte der Entwurf der Melodie hier gerne sein dürfen, vor allem heute klingt das Schlaflied etwas angestaubt. Als beiläufiges Mini-Thema für eine kleine Person geht das an dieser Stelle aber natürlich voll in Ordnung… Darüber hinaus gibt es ein weiteres Thema, das man mit Baby Oscar verbindet; im Film gleich zu Beginn zu hören, wenn Dana mit Oscars Kinderwagen auf der Bildfläche erscheint.

Was zeichnet Ghostbusters II ansonsten musikalisch aus? Richtig, Ray Parker Jrs klassischer Hit „Ghostbusters“ wird auf instrumentale Weise verarbeitet und taucht im Score auf. Eigentlich taucht er sogar ständig und immer wieder im Score auf! Manchmal erklingt die klassische Fanfare aus dem Intro des Songs (auf CD sogar etwas öfter als im schlussendlichen Film). Doch auch über dieses direkte Zitat hinaus ist es so, als würde der gesamte Score und seine Themen immer wieder in einen bestehenden Fundus greifen, so als würde er in den musikalischen Fußspuren des Megahits von Ray Parker Jr. wandeln. Die Notenabfolgen wirken oft wie Variationen zu „Ghostbusters“, zumindest wirkt es so auf mich — besonders deutlich natürlich bei den heroischen Heldenmotiven im Film zu erkennen. Dieser parkeresque Gesamtplan in der musikalischen Architektur würde zumindest nicht verwundern. Denn damit steht die Musik wiederum ganz im Geiste der Trickserie „The Real Ghostbusters“ von 1986, deren absolut kultige Hintergrundmusik ebenfalls mit Parkers Songstrukturen herum experimentierte und sie arrangierte zu etwas völlig Neuem… Übrigens, wie sieht’s da eigentlich mit nem Release aus, Sony??

Vorläufiges Fazit: Fans lieben die Musik aus Ghostbusters II sowieso. Doch auch darüber hinaus muss eine allgemein bestehende Meinung revidiert werden; Randy Edelmans Score ist besser als sein Ruf — er ist eine grundsolide, bisweilen hervorragende und durchaus smarte Komposition.

Nachdem eine Veröffentlichung der GB2-Musik auf Datenträger also trotz großem Kaufinteresse der Fanbase bisher so lange auf sich warten ließ, hielt sich gar geraume Zeit das Gerücht, dass die Bänder mit dem Originalmaterial gar nicht mehr existent seien oder dass sie sich nicht mehr in einem Zustand befänden, der zu gebrauchen wäre. Hoffnung kam aber spätestens im Jahr 2014 auf, als man Teile des separaten Scores im Hintergrund des Bonusmaterials der Blu-Ray Veröffentlichung hören konnte. Das machte Hoffnung auf eine VÖ. Zumindest legte es nahe, dass man sich seitens Sony endlich bemüht hatte, in die Keller-Archive zu steigen, um die Musik heraus zu kramen und sie dann von Spinnweben und altem Ectoschleim zu befreien… Frisch gepresst ist die CD nun endlich da — das Album umfasst 16 Tracks und hat eine Laufzeit von etwa 46 Minuten. Es gibt drei ganz neu eingespielte Tracks — einen teils ergänzten Track — sowie einen Track, den es damals schon gab, der es jedoch nicht in den fertigen Film geschafft hat. Das schauen wir uns genauer an:

Das neu eingespielte Material der drei ganzen Tracks umfasst die drei Themen, über die wir grade schon gesprochen haben: Jungs/Venkman (in Track 3: Venkman’s 6th Avenue Strut) — Dana/Romance (in Track 6: The Sensitive Side Of Dana) — sowie Baby Oscar (in Track 10: Oscar Is Quietly Surrounded). Dieses ganze Themen-Material, das ansonsten im Gesamtkontext eher bruchstückhaft und in Variationen zu hören ist, wird hier voll ausgespielt und mehrfach wiederholt. Ganz neu: Es wird sogar ergänzt, quasi um weitere „Strophen“, könnte man sagen. Ja, und dieser ganze Vorgang der Themen-Erweiterung erinnert abermals an einst; es erinnert nämlich an die Art, in der man damals das Main-Theme und Dana’s Theme verarbeitete, welche ja extra für ihren Solo-Auftritt auf dem GB1-Soundtrack zu richtigen Tracks mit Anfang/Mitte/Ende ausgebaut wurden. Nach eigener Angabe war es Randy Edelman höchst persönlich, der für diese Neuproduktion noch einmal zurück kehrte, um sich für diese Quasi-Extended-Cuts seiner alten Themen verantwortlich zu zeichnen. Offensichtlich kennt er sich noch bestens in der Materie um die Geisterjäger aus. Das wird vor allem an einer Stelle besonders deutlich: Das Romance-Thema — also Danas GB2-Thema — erhält hier ein ganz eigenes und neues Intro aus Streichern, welches nämlich Noten und Klang eben jenes zartschmelzenden Dana-Themas aus GB1 aufgreift. Man muss etwas schmunzeln, denn die Absicht, beide Themen — das alte und das neue — mit einander zu verknüpfen, ist hier deutlich heraus zu hören und umgehend zu erkennen. Darüber hinaus stellt die Kombination natürlich die Entwicklung von Dana als Charakter auf musikalische Weise dar; von ihrer eher zurückhaltenderen Art im ersten Film, zu etwas mehr Abgeklärtheit und Lebenserfahrung im Folgefilm fünf Jahre später — obgleich sie dabei ihre elegante und Tracktitel-gebende „Sensitive Side“ im Zusammenspiel mit Venkman mehr denn je ausspielen darf… — Schade ist nur… Diese drei neu eingespielten Tracks wirken insgesamt leider doch etwas mager. Sie erinnern klanglich eher an vorläufige Demo-Versionen als an hitverdächtige Vollkost… Da sie aber als reines Extra zum gesamten Soundtrack-Paket zu verstehen sind, ein Zusatz, der wahrlich nicht hätte sein müssen, ist das dennoch eine sehr feine Angelegenheit. Bonustracks eben.

Beim vierten neu eingespielten Part handelt es sich nicht um einen ganzen Track, sondern lediglich um einen Teil von 1:15 Minuten Länge, der im Mittelbereich des letzten Tracks auf dem Album eingefügt wurde. Hier wird das oben beschriebene Liberty-Thema, wenn man es denn so nennen darf, aufgegriffen und einmal komplett in ruhiger, ziemlich relaxter Art ausgespielt. Superschön! Dieses Thema habe ich durch die CD in den letzten Tagen ganz neu wiederentdeckt. Ja, Ghostbuster’s uralte Musik hat 32 Jahre später noch einmal brandneue Gänsehaut bei mir entfacht… — Leider ist die akustische Abmischung des Tracks im darauf folgenden Anschlussteil mMn. nicht gänzlich geglückt; an der Stelle, ab der es wieder in den ursprünglichen Filmsound geht, ist die Musik leiser, wird dann erst im Verlauf wieder auf normale Lautstärke herauf gepegelt. Das wirkt auf mich leider doch etwas holprig und haut mich jedes Mal etwas aus dem Hör-Erlebnis raus…

Gänzlich neu und bis dahin völlig unbekannt ist dann Track 12: „One Leaky Sewer Faucet“. Dieser Track stammt aus damaligen Aufnahme-Sessions anno 1989 — wurde allerdings nicht im fertigen Film benutzt. Für welche Szene des Films er ursprünglich produziert wurde, und ob er darauf hin durch andere Musik im Film ersetzt wurde, all diese Infos bleibt uns der Track allerdings schuldig. Sein Titel legt nahe, dass er für die Szene geschrieben wurde, in der sich Dana mit Oscar zum Baden bereit macht während rosa Schleim aus dem Wasserhahn läuft. So richtig passen will das mMn. an der Stelle allerdings nicht. Denn der Track ist eigentlich gar nicht unheimlich, sondern in seiner ganzen Art eher recht quirkig und verspielt. War die Gestaltung der ganzen Szene ursprünglich humorvoller angedacht? — In seiner sehr verspielten Art erinnert der Track übrigens an die Stücke des Bernstein-GB1-Scores, die damals ebenfalls eingespielt wurden, die den Ton des Films dann aber wohl letztendlich doch nicht so richtig trafen und daher von Regisseur Reitman durch die bekannten Songs im Film ersetzt wurden. Was dem Film schlussendlich deutlich zugute kam. Und so ist es auch hier, auch GB2 profitiert aus dem Musikaustausch.

Das Album beginnt mit Track 1: „A Few Friends Save Manhattan“. Er ist als zwei-minütiger Auftakt und Opener zu verstehen. Ganz im Sinne einer klassischen Suite pickt er sich die allerbesten Momente der gesamten Musik heraus und fügt sie nahtlos aneinander. So vereint er: Heldenmotiv / Danathema / Geisterwirbel / Libertythema. Damit entspricht der Track außerdem exakt dem instrumentalen Stück aus dem Abspann des Films. An der Stelle, an der die Darsteller aufgelistet werden, kurz bevor der Film ausblendet, setzen die Songs von Bobby Brown, Run DMC und Co. aus und stattdessen wird eben noch einmal eine Quasi-Zugabe der Instrumentalmusik gespielt. Jeder weiß, wovon ich rede, denn vorher schaltet man den Film sowieso nicht ab… Dieser Track vereint also — in Filmabspann, wie hier auf dem Album — viele denkwürdige Momente aus dem Film mit viel musikalischem Wiedererkennungswert. Er ist daher als Anspieltipp für alle unentschlossenen Hörer zu empfehlen…

Danach, also mit Track 2, geht es weiter mit der Musik der ersten Szene des Films; das ist die Szene, in der Dana mit dem Kinderwagen unterwegs ist… — Und der letzte Track des Albums entspricht klassischer Weise dem Finale des Films… — Doch dazwischen wird es kurios: Die Anordnung sämtlicher Tracks entspricht nicht der chronologischen Film-Reihenfolge. Sie sind vielmehr wild durcheinander gewürfelt, es geht wahrlich drunter und drüber. Selbst einzelne Teile der jeweiligen Track setzen sich oft aus verschiedenen musikalischen Cues zusammen, die aus völlig unterschiedlichen Stellen des Films stammen. Ein Beispiel dazu: In Track 9: „The Scoleri Brothers“ hören wir eigentlich nur das Intro zur besagten Szene. Der charakteristische Mittelteil, also der Teil, in dem die eigentlichen Scoleri-Brüder aus dem Schleimbehälter preschen und durch den Gerichtssaal wirbeln, fehlt. Dieser Teil ist aber zuvor in Track 4: „Order In The Court“ zu finden — woran aber wiederum direkt der musikalische Cue aus Danas Badewannen-Szene des Films anknüpft… Durchgehenden Sinn macht das keinen. Schade ist das irgendwie schon. Ein „Listening-Experience“ nach Art und Verlauf des Films ist damit praktisch nicht gegeben. Die Entscheidung ist allerdings zu verstehen. Sicherlich wollte man das Material nach anderem Prinzip ordnen. Man war bemüht, die vielen, teils recht kurzen Cues etwas homogener und zumindest so ungefähr nach Stil und Anmutung sortiert zusammen zu fassen… Dennoch hätte man dabei etwas chronologischer vorgehen können. Tracks wie „Good With Kids“ oder „Enlightenment“ aus dem ersten Drittel des Films ausgerechnet am Ende der CD zwischen „Vigo’s Last Stand“ und dem anknüpfenden „Family Portrait / Finale“ zu platzieren, ergibt leider keinerlei dramaturgischen Sinn.

Ist der Score in dieser Form eigentlich komplett — oder fehlen etwa wichtige Stellen aus dem Film? Das ist schwierig zu beurteilen; die Lieder entziehen sich dem direkten Vergleich, da sie sich eben nicht in der exakten Reihenfolge befinden, in der sie im Film auftauchen… Was aber auffällt, ist dass das kurze aber prägnante Stück fehlt, das erklingt als Egon, Ray und Winston aus dem Kanal vor dem Museum steigen, am ganzen Körper mit Moodslime bedeckt. Diese Stelle greift das Intro des Songs „Spirit“ von Doug E. Fresh auf, welches auf dem allseits bekannten Soundtrack-Album zum Film zu finden ist. Oft nimmt man in so einem Fall an, das Auslassen einer anderen Komposition hätte rechtliche Gründe… Ist das der Grund für das Fehlen? Oder etwa nicht: An Stelle 1:45 von Track 5 hören wir diesen Spirit-Part auch, allerdings in einer verkürzteren und gemächlicheren Version… Auch ein weiteres kurzes Stück konnte ich bisher nicht auf der CD finden. Das ist die geheimnisvolle Musik aus der Szene im Museum, als Vigo Dana beobachtet und sie dabei anlächelt.

Weiß der Geier, wo und wann und aus welchen modrigen Magnetbänder-Archiven man Randy Edelmans isolierte Musik schlussendlich heraus gefischt hat — vermutlich entsprechen sie irgendwelchen geheimen unterirdischen Anlagen nahe der pneumatischen Transitsysteme Van Hornes, denn ja, das Archivmaterial wirkt akustisch nicht ganz auf der Höhe der Zeit; der gesamte Sound des Albums könnte durchaus etwas präsenter klingen, die Tiefen sind etwas dumpf… Doch sei’s drum — trotzdem muss man ganz klar sagen: Ghostbusters II hat nie besser geklungen!

Fazit: Musik, die sogar Toaster zum Tanzen bringt! Unbedingte Kaufempfehlung!

PS und Extra-Tipp —— Alle Fans, die ihre digitale Musik-Mediathek am liebsten komplett mögen, kaufen zusätzlich zu Edelmans Score folgenden Track im Download-Portal ihres Vertrauens: „Young Man’s Fancy“ (2:31) von New Concert Orchestra And Cedric Dumont! — Das ist nämlich der instrumentale Retro-Track, der im Film als Titelmelodie für Venkmans eigener Fernsehshow „Die Welt des Übersinnlichen“ gespielt wird… Bereits die ersten Takte und Töne erinnern an Peters illustre Talkrunde — sowie haarlose Haustiere.

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