Im Test: „Spengler’s Neutrona Wand“ (Hasbro)

Die ersten Käufer bekommen das neue Prop – das erste überhaupt zum kommenden Film – nach Hause geschickt. Unser hausinterner Experimental-Ingenieur Uwe hat uns ein Exemplar mitgebracht, das wir auf Herz und Nieren testen konnten.

Während allerlei andere Toys aus dem Hause Hasbro mit dem Film ins nächste Jahr verlegt wurden, hat man für den Spengler Neutrona Wand den ursprünglichen Termin im Sommer beibehalten. Das mag sonderlich erscheinen, denn schließlich handelt es sich hier keineswegs um ein Exclusive, sondern um ein massenhaft produziertes Prop, das optisch an den Film andockt und sich somit deutlich vom Protonenstrahler aus Ghostbusters 1 + 2 unterscheidet: Casual Fan Max Mustermann sollte sich also wundern, warum der Strahler so übermäßig auf alt getrimmt ist, warum er einen (Plastik-)Holzgriff hat und warum der hintere Griff mit grünem Fake-Tape geklebt ist. Die Antwort ist natürlich: Weil dies der Werfer sein soll, der 30 Jahre nach Teil 2 von den Kids in Ghostbusters Legacy gefunden wird.

Dabei fängt die liebevolle Umsetzung schon bei der Packung an: Der große Pappkarton ist nämlich Teil der Filmgeschichte. Er ist im Stil einer Metallbox bedruckt und in genau solch einer Box soll der Werfer auch im Film liegen. Die Packung also nicht gleich entsorgen und sich später ärgern – sie gehört dazu. Auch in diesem Hinblick wäre es wohl klüger gewesen, mit dem Release bis zum März zu warten.

Wer den 2013 erschienenen, auf den klassischen Filmen basierenden Strahler von Matty Collector kennt oder besitzt, wird sich wundern: Obwohl dieser neue Vertreter sein Dasein aus Plastik keineswegs verbergen kann – denn er fühlt sich danach an – überrascht er trotzdem. Denn er liegt gut und vor allem schwer in der Hand (er wiegt fast soviel wie ein „echtes“ Prop), er bringt Gewicht mit. Er ist aus verschiedenen Materialien zusammengestellt (das Tape z.B. ist aus festem Gummi, die Schalter sind aus Metall) und übertüncht sein Toy-Sein somit so gut es geht.

Richtig Spaß macht das Teil in Action. Legt man drei nicht mitgelieferte Batterien ein, kann man den Werfer aktivieren (übrigens muss man die Schalter genau in der Reihenfolge betätigen, in der es die Filmfiguren tun). Ein Hebel lässt das vordere Rohr ein stückweit herausfahren, dann kann man feuern. Dabei gibt es die Auswahl zwischen dem klassischen Protonenstrahl und den alternativen Waffen aus Ghostbusters: The Video Game als Bonbon. Je nach Modi leuchten die LEDs an der Mündung in verschiedenen Farben. Das tun sie schöner als bei Mattel und vor allem ist dieses Toy wesentlich lauter als das 2013er Gegenstück. Auch ein kräftiger Vibrationsmotor trägt zur Action bei und der ist beeindruckender und vor allem nicht lauter als die eigentlichen Sounds. Noch ein Punkt für Hasbro gegen Matty.

Für um die 100 bis 120 Euro bekommt man also einiges geboten. Matty hat damals 125 Dollar gekostet, mit Import und Einfuhrumsatz lag man damit gern bei 160 Euro. Jetzt bekommt man sogar noch einen schicken Ständer im Industriedesign dazu – zum Präsentieren im Regal.

Spengler’s Neutrona Wand wird im Laufe der nächsten Wochen auch von den deutschen Comic- und Figurenversandhäusern ausgeliefert. Wer also im Frühjahr vorbestellt hat, sollte demnächst eine Lieferung erwarten.

Der Podcast Yes Have Some durfte das Teil außerdem schon vor kurzem ausführlich vorstellen, informierend zur Seite stand ihnen dabei Eric Reich von Ghost Corps, Sonys Ghostbusters-Lizenzbüro. Hier ist das Video:

Danke an Uwe für den Ersteindruck!

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