Ghostbusters Hörspielserie geht ins Finale

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15 Jahre Laufzeit, 60 Folgen, 250 verschiedene Stimmen und 45 Stunden: Das Fanprojekt um neue Abenteuer der New Yorker Geisterjäger war ein riesiges Ereignis. Nun steht mit der neuesten Folge „Wahltag“ ein schleimiges Finale an.

Wer zumindest grob nochmal wissen will, um was es bei dem Lausch-Abenteuer um die Real Ghostbusters eigentlich geht und was es mit dem Projekt auf sich hat, kann zunächst einen Blick in unseren älteren Artikel werfen.

Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei: Seit 15 Jahren sprechen Radiomoderator Tom Westerholt, GBD-Gründer Timo und René sowie Denis Can die Geisterjäger in der Hörspielserie. Die Idee stammte aus einer Zeit, in der die Ghostbusters-Marke tot war und so mussten findige Fans ihre eigenen Geschichten erzählen. Anspruch war aber keine Gaga-.Fanfiction, sondern eine waschechte Weiterführung der Geschichte unserer Helden, trotz der cartoonigen Cover mehr im Stil der Filme als der Serie und wie die Filme eher für erwachsene Hörer als für Kinder.

Man mag gar nicht böse sein, dass nun der Zeitpunkt gekommen ist, da sich einige der bekannten Stimmen in einen wohlverdienten Hörspiel-Ruhestand zurückziehen mögen: Eher ist es verwunderlich und wahrscheinlich einmalig, dass ein reines Fanprojekt so derart lange vom selben, treuen Team begleitet wurde. Nichtkommerziellen Ideen starten ja oft mit großen Ideen, doch dann verlaufen sie im Sand. Die Hörspiel-Busters hingegen waren so lange da, dass sie sich sogar ein eigenes, kleines Fandom abseits von Bill Murray erschließen durften.

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Die Stimmen der Serie beim Live-Hörspiel 2016 in Frankfurt am Main

Die Folgen sind per Download erhältlich, es gibt aber auch CD-Fassungen zum Selbstkostenpreis. Bedeutet, man zahlt nichts außer die Kosten, die den Machern selbst anfallen (CD, Hülle, Coverdruck). Oft gibt’s dann gegenüber der Downloadfassung noch Bonustracks, zum Beispiel Outtakes dazu. Auf einer Facebook-Seite wird regelmäßig auf Neuigkeiten hingewiesen.

Nun also wehmütige Abgänge? Jein, sagt Dialogbuch-Lektor Daniel Braun: „Wir sind eher dankbar und fast demütig“, auch wenn das nun zwangsläufig zu einem Finale führt, denn: „Die Hauptfiguren, die ausscheiden, werden wir niemals durch andere Stimmen ersetzen.“ Geht es also wirklich zu Ende? „Manchmal gehen Dinge im Leben vorüber und ein neues Kapitel beginnt.“

In Episode 60 geht vor allem der Wahlkampf um das Bürgermeisteramt in New York so langsam vorüber (siehe Folgen 56 – 59) und die Chancen stehen nicht schlecht, dass Venkman (Tom Westerholt) den Sieg einfährt. Doch dann erwacht ausgerechnet Schwarzmagier Vigo zu neuem Leben und der hält natürlich nicht viel von demokratischen Wahlen. Dann ist da noch dieser Brief, den Ray erhält…

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Die (finale?) Episode 60: „Wahltag“.

Die Folge ist (genau wie alle anderen) per Download erhältlich, es gibt aber auch CD-Fassungen zum Selbstkostenpreis. Bedeutet, man zahlt nichts außer die Kosten, die den Machern selbst anfallen (CD, Hülle, Coverdruck). Oft gibt’s dann gegenüber der Downloadfassung noch Bonustracks, zum Beispiel Outtakes dazu. Auf einer Facebook-Seite wird regelmäßig auf Neuigkeiten hingewiesen. Dort könnt ihr bei Interesse auch Kontakt aufnehmen.

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