Toy Reviews: Fright Features Winston Zeddmore (1988, Kenner)

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Was war das denn? Eines Abends fuhr ich mit meinem Vater in den Toom Markt, und zu dieser Zeit war ich bereits voll im Geister-Fieber. Ich freute mich also über eine Möglichkeit, mit Bettelblick neue Geisterjäger-Figuren abgreifen zu können, zu dieser Zeit hatte ich immerhin schon Egon und Winston aus der ersten Wave.

Groß war die Überraschung, als die bisherigen Figuren dann aber nicht mehr zu finden waren, statt dessen gab es all die Charaktere im neuen Outfit und mit dem „Geisterschreck-Effekt“ (oder „Fright Feature“, für die Weltbürger unter uns). Es war die erste Reihe von Varianten, die mir noch ziemlich gefallen haben. Auch wenn diese Geisterjäger nicht mehr mit dem obligatorischen Protonenpack kamen, waren sie klasse. Der Schreckeffekt sollte eine cartoonige Furchtreaktion auf die beigelegten Geister darstellen (Winston hier kam mit dem kleinen „Schreiballgeist“), wobei der deutsche Vertrieb das nicht so ganz geschnallt hat. Denn in Werbebroschüren wurde auch gern behauptet, die Geisterjäger würden mit diesen schrillen Gesichtern die Geister erschrecken, statt umgekehrt…

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Dieses Actionfeature hätte es eigentlich nicht gebraucht, denn es passte überhaupt nicht in die Ghostbusters-Welt, eher in die von Tom und Jerry. Ich fand es schon als Kind an den Haaren herbeigezogen, dass Menschen so dämlich auf Geister reagieren würden. Aber da die Figuren an sich schön gestaltet waren – Winston beispielsweise hatte einen klassischen, schicken cremefarbenen Overall und coole gelbe Boots – ging das in Ordnung. Sein Schreckeffekt wurde durch Druck auf den Arm ausgelöst. Der Kopf drehte sich ein paarmal, bis der Mund so weit aufstand, als wollte er einen Elefanten oral befriedigen… Offensichtlich wurde der Afroamerikaner durch den Schreck auch etwas bleicher, die Haut ist bei dieser Figur nämlich auffallend hell ausgefallen.

Der Schreiballgeist konnte Winston auf den Kopf oder aber auf den Strahler gesetzt werden, der mit seinem Vorschlaghammerdesign wohl auch Chris Hemsworth glücklich gemacht hätte.

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