Ghostbusters 3: Produktionsdesigner im Gespräch

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Der Produktionsdesigner des kommenden „Ghostbusters“-Films, François Audouy, hat ein beeindruckendes Portfolio vorzuweisen. Er war verantwortlich für „Dracula Untold“, „The Wolverine“ und „Logan“. Nun stand Audouy für ein Gespräch mit dem kanadischen Calgary Herals parat und berichtete über die Arbeit zu „Ghostbusters 3“.

Audouy bemerkt zunächst, dass der gröbste Anteil der Suche nach geeigneten Drehorten schon erledigt war, als er an Bord kam:

Jason (Reitman, der Regisseur) hat so viel Spaß beim Location Scouting, er ist ein Anführer. Er hat sich schon lange umgesehen, bevor irgend jemand eingestellt wurde. Er war in Pennsylvania, er war in New Mexico. Er war in Calgary. Noch bevor ich loslegen durfte, hat er gesagt: „Du, ich bin hoch nach Alberta gefahren und war wirklich beeindruckt von der Gegend. Wir sollten so schnell wie möglich dorthin.“

Die Entscheidung, im kanadischen Staat Alberta zu drehen, war eine der frühesten, die für das Projekt getroffen wurde.

Alle Elemente haben wir auf Anhieb dort vorgefunden, gleich nach den ersten Ausflügen. Wir haben Fort Macleod und Drumheller gesehen, wir haben die Turner Valley Bohranlage gesehen. Wir hatten Bühnen (im Calgary Film Centre) zur Verfügung, wir hatten die Landschaft. Wir waren sofort zuversichtlich.

Seit Mai ist die Filmproduktion in den Kleinstädten Drumheller, Fort Macleod und Crossfield unterwegs. Im recht neuen Calgary Film Centre habe man „alle drei Hallen von Wand zu Wand genutzt“, so Audouy.

Die Kleinstädte, die wir vorgefunden haben, sind sehr eigen und anders als beispielsweise die, die man in British Columbia sieht. Hier haben sie einen etwas zeitloseren Look.

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Audouy am Set mit kanadischen „Ghostbusters“-Fans

Als Produktionsdesigner ist es Audouys Aufgabe, einen konsistenten Look auf allen Ebenen zu gewährleisten, von der Locationsuche, den Sets und dem eigenen Look des Films. Für Ghostbusters 3 musste eine ganze Armee von Assitenten eingestellt werden, um Reitmans Idee gerecht zu werden.

Während Reitman Jr. die Fußstapfen seines Vaters, des Original-Ghostbusters-Regisseurs Ivan Reitman, zu füllen hat, folgt auch Audouy einem berühmten Vorgänger: Für den Klassiker von 1984 war seinerzeit der legendäre John DeCuir verantwortlich, ein Altmeister, auf dessen Konto zuvor schon Hollywood-Bombast wie Cleopatra (mit Liz Taylor) ging. Um diesem Vermächtnis gerecht zu werden, besuchte Audouy den Sohn dessen Sohn, John DeCuir Jr., der zur Zeit als Filmprofessor arbeitet.

Ich wollte unbedingt in die Sichtweise seines Vaters gelangen. Warum war der Film damals so erfolgreich, auch hinsichtlich des Produktionsdesigns und wie haben sie diese Welt aufgezogen? Das war eine ziemliche Inspiration für mich.

Die Dreharbeiten für Ghostbusters 3 enden in den nächsten Tagen.

Quelle

 

 

 

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