Ghostbusters 3: Fragen und Antworten

sigourneyweaver-45-730x488Gestern stand die Welt auf dem Kopf! Nach (gefühlt) mehreren tausend Jahren Wartezeit kündigte Sony über Entertainment Weekly „Ghostbusters 3“ an!

Als wäre das nicht genug, schob man einige Stunden später gar noch einen ersten Teaser hinterher. What the…? Tatsache ist: Heute wachen wir alle auf und sind immer noch in dieser seltsamen anderen Welt, in der alles möglich ist. Gestern gab es viele Gespräche und Diskussionen am Telefon, im Social Media. „Hey, schon gehört? ‚Ghostbusters 3‘ kommt.“ Wirklich? Viele Fragen und Hypothesen wurden aufgestellt. Wir haben für Euch zusammengetragen, was bisher bekannt ist und gehen auch auf die populärsten Fragen ein.

Ist das überhaupt alles offiziell?

Ja. Alle Informationen wurden von den offiziellen Facebook-Seiten und von Jason Reitman, Ernie Hudson und Dan Aykroyd geteilt.

Ist es eine Fortsetzung von „Ghostbusters: Answer The Call“ (2016) oder geht es zumindest darauf ein?

Nein, der Film wird eine reine Weitererzählung der alten Geschichte und alles, was in den alten Filmen passiert ist, ist auch hier passiert. Trotzdem spielt der Film nicht in den 1980ern, sondern in unserer Zeit.

Wird eines der älteren Drehbücher verfilmt, das bis zu den Reboot-Plänen geschrieben wurde?

Nein. Ivan Reitmans Sohn Jason hat ein ganz neues Drehbuch in Zusammenarbeit mit Gil Kenan verfasst, das hier hat also nichts mit Aykroyds alten „Ghostbusters in Hell„-Ideen aus den späten 1990ern oder mit den Scripten von Gene Stupnitsky und Lee Eisenberg von vor zehn Jahren zu tun.

Gil Kenan ist übrigens der Regisseur sowohl von „Monster House“ als auch von „City of Ember“ und dem „Poltergeist“-Reboot.

Ist Jason Reitman der richtige Mann für den Job?

Jason war als Sohn Ivans bei den Dreharbeiten beider Filme dabei, in Teil 2 hatte er gar eine kleine Rolle – als Kind auf der Party, das sich mit Ray anlegt („Mein Vater sagt, dass Sie absoluter Müll sind„). Besser aber: Heute ist er selbst erfolgreicher und ein sehr guter Filmemacher. Seine bisherigen Werke zeichnen sich durch toll geschriebene Figuren und großartige Dialoge aus – mit eine Quintessenz von „Ghostbusters„.

Wer Interesse an der Arbeit Reitmans hat, sollte sich „Thank You For Smoking“, „Juno“ oder aktuell die Dramödie „Tully“ angucken.

Werden die alten Recken auftreten?

Es ist so gut wie sicher, dass Dan Aykroyd und Ernie Hudson dabei sein werden, wir würden auch mit Annie Potts rechnen. Darüber hinaus ist alles offen – wir glauben, dass Reitman den Film mit oder ohne Bill Murray drehen wird – im Voraus hat man sich sicher Gedanken über die Launenhaftigkeit Murrays gemacht. Dass Murray dabei ist, das ist aber gar nicht mehr so unwahrscheinlich. Er war schließlich auch überraschend in Feigs Reboot zu sehen und wichtiger: Co-Autor Gil Kenan war Murrays Regisseur bei „City Of Ember“ – die beiden verstehen sich.

Wie wird der Film mit Harold Ramis‘ Figur umgehen?

Vielleicht arbeitet das Drehbuch den Verlust von Egon geschickt ein: Viele Fans haben sich dahingehend geäußert, dass sie sich einen neuen Film ohne Ramis nicht vorstellen können. So ging es vielleicht auch den Geisterjägern selbst, die sich nach einem tragischen Unfall getrennt haben könnten (Tragik und Komödie schließen einander nicht aus!). Weniger schön und etwas pietätlos fänden wir, man würde Ramis digital wiederbeleben oder gar zum CGI-Geist werden lassen. Besser: Die Lücke durch Egons Bruder ersetzen, von dem in Teil 2 die Rede war. Vorschlag: Jeff Goldblum!

Warum ging das plötzlich so schnell?

Ging es gar nicht – Reitman und Ghost Corps bzw. Sony haben im Geheimen schon eine ganze Weile daran gearbeitet – so lange wie möglich. Ivan Reitman hat beispielsweise im Spätsommer auf einer Comic Con auf die Frage eines Fans nach Teil 3 mit Grinsen und Schweigen reagiert, während der Moderator antwortete: „Wartet das Fan-Fest ab!“ – Das Fan-Fest ist eine im kommenden Sommer stattfindende Veranstaltung bei Sony zum 30. Geburtstag des Originalfilms. Wir glauben, all diese Infos waren eigentlich für dann erst geplant, aber sie sickerten nun vorher durch.

Auch Dan Aykroyd hat erst im vergangenen November wieder erzählt, dass ein neues Drehbuch geschrieben werde – damals haben das die meisten Fans aber noch als übliche Aykroyd-Gerüchteküche in Vodkastimmung gedeutet.

Wer sind die neuen Ghostbusters?

Es wurden noch keine Rollen besetzt. Es hieß aber, Reitman sehe sich momentan einige junge Leute an. Einmal fiel auch das Wort Teenager – was nicht jedem gefällt. Wie auch immer, jedenfalls kommen Erinnerungen an die 90er-Trickserie „Extreme Ghostbusters“ auf, in der auch schon ein junges Teenager-Grüppchen ausgebildet wurde. Das neue Team soll aus zwei Weibchen und zwei Männchen bestehen – oder wie Bill Murray mal sagte: „Zwei Jungs und zwei Mädchen? Das klingt nach einem Wochenende, nicht nach einem Film.“

Wer arbeitet im Teaser Trailer in der Scheune?

Weiß keiner! Aber unser Tipp (und Wunsch) ist: Ray! Nach dem Zerfall des alten Teams könnte er sich mitsamt des Ecto-1 und der alten Ausrüstung auf die Stantz-Farm zurückgezogen haben. Die Stantz-Farm, das wissen aufmerksame Fans, kommt aus der Trickserie – Ray wuchs nämlich auf dem Land auf, bevor er in New York studierte. Ob der Film darauf eingeht ist die Frage – Aber wir glauben, dass diesmal ausführlichst Fan-Service betrieben wird, nachdem der letzte Film das Fandom tief gespaltet hat.

Warum steht Ecto-1 in der Scheune, nicht Ecto-1A?

Darauf gibt’s gleich mehrere Antworten! Einmal die Nerd-Antwort: Der Ecto-1A wurde später (im Videospiel, das 1991 spielt) zum Ecto-1B und dann noch ein paar Jahre darauf (in den Comics von IDW) zum Ecto-1 zurückgebaut – zumindest die Comics sind laut Ivan Reitman Canon, und während ungewiss ist ob der Film in irgendeiner Weise darauf eingeht, kann man es sich so zumindest herleiten.

Die praktische Erklärung: Die Dreharbeiten zum Film beginnen erst im Sommer – alles, was vorher gedreht wird, muss mit dem gemacht werden was da ist und während der Ecto-1A aus Teil 2 leider in den letzten Jahren verrottet ist, wurde der Einser aufwendig restauriert und ist nun einfach mal zur Verfügung. Für die Restauration wurde der 1A außerdem ausgeschlachtet.

Die PR-Erklärung ist wahrscheinlich die naheliegendste: Der Teaser soll ein breites Publikum ansprechen, nicht nur Fans – und deshalb ist es sinnvoller, das bekanntere Auto aus dem allgemein beliebteren Film zu zeigen, mit dem originalen Logo.

Noch Fragen? Schreib Sie in die Kommentare!

 

 

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