Unser 1:1 Höllenhund – Vinz Clortho

„Das bring ich aber bei der Mieterversammlung zur Sprache! Laut Mietvertrag ist die Haustierhaltung nämlich verboten!“ – Louis Tully

Einige von Euch werden ihn schon gesehen haben, andere sehen ihn bestimmt bei nächster Gelegenheit – die 1:1 Replika des Höllenhundes Vinz Clortho. In nervenaufreibender (und dreckiger!) Arbeit entstand dieser in ca 60-70 Stunden über ein paar Monate hinweg.

Nachfolgend beschreibe ich Euch, wie man überhaupt so einen Höllentier baut.
Natürlich gibt es einige andere Möglichkeiten, aber für mich war diese Methode die günstigste und praktischste, da man den fertigen Hund für den Transport ‚falten‘ kann.

Als Grundlage für den Hund nahm ich die 1:4 Terror Dog Statue von Chronicle Collectibles.
Allerdings basiert diese Figur auf der Stop Motion Puppe – nicht auf dem großen Prop aus dem Film.  Zum Vergleich:

Mein Ziel war es, die Puppe aus dem Film nachzubauen. Also diente die Statue nur als Orientierung.

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Die Basis des Hundes besteht aus 5cm dickem Schaumstoff. Nachdem ich alle Einzelteile sorgfältig miteinander abgestimmt hatte (dies hat wohl die meiste Zeit in Anspruch genommen) ging es an das Zusammenkleben mit speziellem Polsterkleber. So langsam nahm der Hund nun Form an.

Für den nächsten Schritt musste ich mich für ein Material, welches als Haut dienen sollte, entscheiden. Ich entschied mich letztendlich für die gleiche Technik, welche auch teilweise für die Dinosaurier in Jurassic Park / Jurassic World genutzt wurde: Silikon. Hier ein Beispielvideo.

Die Hörner, Krallen und Zähne stammen allesamt aus dem 3D-Drucker. Die Augen sind von innen mit roter Sprayfarbe lackierte Plexiglaskugeln.

Ich entschloss mich, den Hund in drei Teile aufzuteilen. So kann man ihn einfach transportieren und der Kopf dient wunderbar als Wohnzimmerschmuck.
Das einzige Problem, welches sich auftat, war die Stabilität. Natürlich hätte ich eine Holzkonstruktion bauen können, damit er nicht in sich zusammenfällt und alleine stehen könnte – allerdings wäre er dann nicht mehr elastisch und würde nicht  mehr in mein Auto passen. Also nahm ich PVC-Rohre, erhitzte diese, bog sie zu Ringen und klebte sie von innen ein. Leider konnte er so trotzdem noch nicht von alleine stehen, also nahm ich ein Holzbrett und  zwei weitere PVC Rohre – in Zukunft werde ich die noch ändern.

Hier noch ein paar Progress Bilder:

Die leuchtenden Augen fügte ich ganz zum Schluss hinzu – zwei einfache LEDs. angesteuert über einen Arduino. Auch brüllen kann er – es ertönen die originalen Sounds aus dem Film (Danke geht raus an David Annel).
Beides wird durch einen Bewegungsmelder ausgelöst, sobald eine Person dem Hund zu Nahe kommt.

Ich selbst stelle mir immer die Frage: Möchtest du noch einen zweiten bauen?
Grundsätzlich ja, und dann in liegender Form (der Abwechslung wegen), aber ich müsste erst wieder die Zeit und Motivation finden, mich mit stinkendem und schmierigem Silikon in die Garage zu setzen :).

Zum Schluss nun noch ein paar Bilder vom fertigen Hund:

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