Toy-Review: Geisterschreck-Effekt Winston Zeddmore

Quelle: Actionfigureadventures.blogspot.com

Was war das denn? Eines Abends fuhr ich mit meinem Vater in den Toom Markt, und zu dieser Zeit war ich bereits voll im Glottbusfieber (die Oma eines Freundes nannte die Ghostbusters mal die Glottbus, und weil das so witzig ist, schreib ich das nun einfach auch). Ich freute mich also über eine Möglichkeit, mit Bettelblick neue Glottbüsse abgreifen zu können, zu dieser Zeit hatte ich immerhin schon Egon und Winston aus der ersten Wave.

Groß war die Überraschung, als die bisherigen Figuren dann aber nicht mehr zu finden waren, statt dessen gab es all die Charaktere im neuen Outfit und mit dem „Geisterschreck-Effekt“ (oder „Fright Feature“, für die Weltbürger unter uns). Es war die erste Reihe von Varianten, die mir noch ziemlich gefallen haben. Auch wenn diese Geisterjäger nicht mehr mit dem obligatorischen Protonenpack kamen, waren sie klasse. Der Schreckeffekt sollte eine cartoonige Furchtreaktion auf die beigelegten Geister darstellen (Winston hier kam mit dem kleinen „Schreiballgeist“), wobei der deutsche Vertrieb das nicht so ganz geschnallt hat. Denn in Werbebroschüren wurde auch gern behauptet, die Geisterjäger würden mit diesen schrillen Gesichtern die Geister erschrecken, statt umgekehrt…

GermanFrightFiguresWinston01

Bild: ghostbusters.wikia.com

Dieses Actionfeature hätte es eigentlich nicht gebraucht, denn es passte überhaupt nicht in die Glottbus-Welt, eher in die von Tom und Jerry. Ich fand es schon als Kind an den Haaren herbeigezogen, dass Menschen so dämlich auf Geister reagieren würden. Aber da die Figuren an sich schön gestaltet waren – Winston beispielsweise hatte einen klassischen, schicken cremefarbenen Overall und coole gelbe Boots – ging das in Ordnung. Sein Schreckeffekt wurde durch Druck auf den Arm ausgelöst. Der Kopf drehte sich ein paarmal, bis der Mund so weit aufstand, als wollte er einen Elefanten oral befriedigen… Offensichtlich wurde der Afroamerikaner durch den Schreck auch etwas bleicher, die Haut ist bei dieser Figur nämlich auffallend hell ausgefallen.

Der Schreiballgeist konnte Winston auf den Kopf oder aber auf den Strahler gesetzt werden, der mit seinem Vorschlaghammerdesign wohl auch Chris Hemsworth glücklich gemacht hätte.

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3 Gedanken zu “Toy-Review: Geisterschreck-Effekt Winston Zeddmore

  1. Leider war das Material bei dieser Figur nicht sehr stabil. Obwohl ich die Figur nie schlecht behandelte(da ich mir als Kind mein Spielzeug vom eigenen Taschengeld kaufen mußte) ist nach kurzer Zeit der linke Arm abgebrochen(nicht der mit dem Feature, der andere)!
    Danach habe ich versucht die alten Figuren zu bekommen, da diese besser verarbeitet waren.

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      • Jep, das linke Armgelenk war bei diesem Winston eine Sollbruchstelle. Habe schon einige bei ebay gesehen, wo der linke Arm gefehlt hat!
        Ich habe ihn noch ohne Arm auf dem Dachboden und man kann ganz gut sehen, wie dünn das Plastik an der Stelle war wo es gebrochen ist.

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