Toy Review: NECA Zuul & Vinz Clortho (2004)

Bisher haben wir mit dem Lego Ecto-1 nur einen Abstecher in andere Gefilde gemacht, sonst aber blieben wir der klassischen Kenner-Line um die Real Ghostbusters treu. Nachdem nun mit der prestigeträchtigen Terror-Hund-Statue auf der San Diego Comic Con ein Traumköter vorgestellt wurde (siehe Beitrag unten), wollen wir einen Blick zehn Jahre zurück werfen, auf die erste Veröffentlichung dieser Biester in Actionfigurenform.

2004 brachte die angesehene Edeltoyschmiede NECA zum 20jährigen Jubiläum der Glottbüsse (wie die Großmutter eines Freundes die GB nannte) eine Wave an Creatures heraus. Für eine spätere, zweite Wave wollte man übrigens auch die vier Jungs höchstpersönlich an den Fanboy bringen, doch Pustekuchen: Leider gelang es den Nacanern nicht, sich die Likeness Rights der Schauspieler zu sichern. Eine Schande, denn hätten sie mit denen dieselbe Sorgfalt und Liebe walten lassen wie mit den Gespenstern aus Wave 1, es wäre eine Offenbarung gewesen. Doch zurück in die Hundehütte.

Neca brachte beide Hunde, Zuul und Vinz Clortho. Zunächst der Minuspunkt: Beide Figuren kamen aus derselben Gußform. Das war einerseits nachvollziehbar, denn die Hunde sahen ja auch im Film (beinahe) gleich aus, kostengünstig war es auf jeden Fall. Andererseits war es schade, dass damit die Möglichkeiten begrenzt waren, Zuul und Vinz verschieden zu posieren. Durch einige Gelenke hatte man zwar ein paar milde Optionen, doch vertuschen ließ sich die Sparpolitik damit nicht. Immerhin: Die Hörner unterschieden sich wie im Film ein wenig voneinander.

Die Stärke der höllischen Diener Gozers war dann aber auch eben jenes Sculpting. Wie bei Neca üblich (und bei Mattel leider andersherum gar nicht), verzichtete man auf den Toy-Effekt und brachte statt dessen waschechte Vitrinen-Ungeheuer, die edel wirkten und ihren filmischen Vorbildern erstaunlich nahe kamen. Einige seichte Abweichungen im Design gab es (die Figuren wirken dynamischer und weniger bullig als die Film-Puppen), aber im Grunde bot man genau das, wonach es dem erwachsenen Fan dürstete. Ein kleines Goodie zum Spielen gab es dennoch, so leuchteten die Augen bedrohlich rot auf, wenn man am Schwanz drückte. Eine Reaktion, die man damit wohl auch bei den „richtigen“ Hunden erzielt hätte 🙂

Der üppige Blister war eher unbeholfen gestaltet, schön ist etwas anderes. Doch kann man sich natürlich auch das zurechtlegen, bei Neca konzentrierte man sich eben auf das Produkt selbst. Wenn Ihr einen der Beiden sehr (odergar beide), greift zu!

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