Toy-Review: Lego Ecto-1

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Das war die Glückszahl der Kinokarte aus dem Ghostbusters-Event im Kinopolis Sulzbach, die mir das Legoset nach Hause holte. Naja genau genommen meiner Verlobten. Aber seien wir ehrlich: Hätte ich Stöckelschuhe gewonnen, wäre auch klar gewesen, an wen sie gehen 😉

Verpackung und Inhalt

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Zuhause angekommen, wurden die Klebestreifen der Verpackung vorsichtig mit einem Messer geöffnet. Man möchte schließlich nichts beschädigen.

Die Front der Verpackung ist recht ansprechend. Was die Macher jedoch bei der Gestaltung der Rückseite geritten hat, darf man mich nicht fragen. Wieso sind die Strahlen aus den Protonenstrahler grün?

In der Verpackung erwarteten mich die Einzelteile in Tütenform sowie eine Anleitung.

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Die war ein kleines Highlight, denn sie begleiten den Bauer mit Filmzitaten und lockern die Anleitung ein wenig auf.

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Aufbau:

Ganz fachmännisch wurden zunächst die Teile nach Farbe sortiert, was den Aufbau erheblich vereinfachte. Zugegeben, das war nicht meine Idee sondern die Idee der Anleitung 😉

Die Figuren sind mit Doppelseitigen Köpfen ausgestattet, was ich aus meiner Kindheit nicht kannte. Da gab es nur einen Gesichtsausdruck. Einer der Gesichtsausdrücke ist „freundlich“ und einer „erschrocken“.

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Das Podest für die Figuren ist ganz nett und die Idee mit den Tigerenten-Streifen auch ganz witzig. Allerdings machte ich gleich zu Beginn einen Baufehler und musste ein Teil umplatzieren. Meine Güte, sitzen die Teile fest aufeinander! Aber dazu später mehr.

Der Aufbau macht Spaß und ist verständlich erklärt. Einzig die farbliche Unterscheidung der Farben schwarz – grau – silber – transparent – weiß war in der Anleitung nicht immer eindeutig.

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Kurz vor Schluss wird einem dann bewusst, wie viele Teile noch eingesetzt werden und wie viele Teile man hingegen noch auf dem Tisch liegen hat.  Auch im fertig gebauten Zustand sind noch einige Teile übrig. Ist das normal? Ich weiß es nicht.

Verarbeitung / Qualität

Anscheinend gibt es für falsch zusammen gebaute einen Teile-Trenn-Hebel (orange), aber da er in der Anleitung nicht als solcher gekennzeichnet war, hab ich mit den Fingern versucht die falsch angebrachten Teile wieder voneinander zu trennen, was wirklich nicht einfach und für ein Kind kaum ohne Schaden an den Teilen praktizierbar ist. Auch mit viel Vorsicht, habe ich das Plastik leicht verbogen.
Auf der einen Seite war es ganz klar mein Fehler und es ist wirklich sehr stabil, wenn es aufgebaut ist, aber auf der anderen Seite ist die Fehlertoleranz recht niedrig. Auch das Zerlegen zum erneuten Aufbau wird hierdurch stark erschwert.

Abgesehen von der großen Antenne waren die Teile auch insgesamt sehr robust und für normales Spiel durchaus Bruchsicher.

Der fertige Ecto macht einen wertigen und stabilen Eindruck. Hätte ich nicht erwartet.

Spielbarkeit

Nachdem der Ecto fertig war, kam sofort der Spieltest. Und das nicht mal von mir, sondern meine Verlobte nahm das gute Stück gleich mal in die Hand (sorry, konnte ich mir nicht verkneifen :D) und drehte ein paar Runden mit dem Ecto. Es ist also durchaus auch zum Spielen gedacht und geeignet.

Das Dach ist abnehmbar und der Ecto danach mit den Figuren beladbar – allerdings ist nur Platz für drei sitzende Figuren und eine liegende und das auch nur, wenn alle ihre Packs abnehmen. Wenn ein Pack mitfahren soll, ist noch Platz für drei Figuren. Bei zwei Packs zwei Figuren und so weiter.

Wirklich fest sitzen die Figuren dann aber trotzdem nicht. Naja.

Die Reifen sind über eine Achse miteinander verbunden – Kurven fahren ist trotzdem problemlos möglich.

Die Strahler sind vom Pack abnehmbar, dafür sind allerdings alle Türen sowie die Motorhaube und Heckklappe verschlossen, was ich persönlich etwas schade finde.

Detailtreue / Sicht eines Fans:

Figuren

Typisch für Lego-Figuren sind die Gesichter stilisiert; das war zu erwarten. Egon wurde durch die runde Brille und die Tolle auf dem Schädel kenntlich gemacht. Winston durch die Hautfarbe und den Schnauzbart. Ray ist leider überhaupt nicht zu erkennen und Peter hat viel zu volles Haar. Die Uniformen sind ganz okay und auch mit den Initialen statt der Namensschilder kann ich leben. Schulnote 3

Proton Packs 

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Eine mittlere Katastrophe und abgesehen von einer runden bedruckten Spezialplatte, auf dem das Cyclotron, der Bumper und der N-Filter zu sehen sind, hat das Pack keine Ähnlichkeit mit dem Original. Schulnote 5

Falle

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Angesichts der Winzigkeit ist es recht gut umgesetzt und zweckmäßig. Schulnote 2

Ecto

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Das Teil, um das es eigentlich geht bei dem Set.  Für meine Begriffe ist die Umsetzung auch recht gut gelungen. Das Modell (Cadillac) ist recht gut erkennbar und von der Aufteilung der Fenster über die Lichter und Schilder und natürlich das unzählige Equipment auf dem Dach sind wirklich viele Teile übernommen und deutlich erkennbar. Der Kühlergrill ist im Legomodell quer und nicht längs und auch sonst gibt es kleine „unsaubere“ Details, die allerdings für mein Empfinden gut in die Legowelt portiert wurden. Note 1

Preis-Leistung:

Ja, 35€ hätten es auch getan. Und für den Preis hätte ich es auch gekauft. Leider fehlt mir der Überblick über die Legowelt um besser einschätzen zu können, was man für ein ähnliches, lizenzfreies Produkt ausgeben müsste. 50€ finde ich dennoch für ein Spielzeug recht hoch.

Fazit:

Für echte Fans führt kein Weg an dem Legoset vorbei. Vor allem für jeden, der nicht genug Platz in der Vitrine für die Mattel-Figuren hat. Außerdem traut man sich hier auch, das Ganze mal in die Hand zu nehmen. Bei den Figuren hätte ich immer Angst, etwas kaputt zu machen.
Alles in allem gibt es von mir die Note 2 mit Verbesserungsbedarf bei den Gesichtern und den Packs.IMG_2935
Danke an Stefan für die ausführliche Besprechung!
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