Neue Comics

Ghostbusters #11 ist raus und bringt Teil 3 der „Happy Horror Days“. Diesmal treibt sich der Geist des Sinterklaas herum (oder doch nicht?), jener Gestalt, aus der nach zahlreichen Jahren familienfreundlicher Weihnachtsfolklore der nette Santa Claus wurde. Wie schon in den Ausgaben zuvor ist hier ein garstiger Geist am Werk, der sich über Kinder hermachen will. Ortiz und Egon kommt das seltsam vor, doch viel mehr wird hier noch nicht verraten.

Die Geschichte ist kürzer als sonst, noch kürzer – die kleinen Häppchengeschichten sind aufgrund des knapp bemessenen Heftformats sowieso schon so flugs wie nur möglich erzählt. Es gibt einige schöne Momente (Peter stellt sich dem Geist mit seiner großen Klappe statt mit dem Strahler, was immer gut kommt), aber tatsächlich ist die Erzählung diesmal wirklich nur ein schnelles Zap’n Trap, eines, wie es mein Buddy Rain der Serie immer vorwirft – ich kann hier kaum dagegen an. Leider wird das auch nicht durch allzu dolle Witzigkeiten ausgeglichen, und die Tatsache, dass es am Ende des Tages dann in erster Linie doch immer eine Freude ist, all diese Figuren einmal im Monat zu sehen, wird mich als Fan wohl eher beschwichtigen als all jene, die da etwas neutraler bei der Sache sind. Autor Burnham ist geraten, sich wieder etwas mehr anzustrengen, bevor im Groß der jubelnden Menge, die in Übersee jedes einzelne Heft über die Maßen vergöttert, die ersten negativen Stimmen laut werden.

Mehr und besseren Lesespaß bereitet der jüngst erschienene Band Ghostbusters #6. Das Paperback beinhaltet die Hefte 5 – 8 der zweiten Ongoing-Serie und wie immer gewinnen die Geschichten mit ihren roten Fäden hier nochmal dazu, weil sie nun mal alle aufeinander aufbauen und man mit dem Umfang von gleich vier Ausgaben nicht jedesmal für vier Wochen aus dem Lesefluss gerissen wird. Dadurch wird alles runder.

In diesem Band müssen sich die Geisterjäger mit den Folgen ihres Verschwindens (#1-4 bzw TPB 5) auseinandersetzen, Egon muß ausgerechnet mit Janines Boyfriend Roger gegen einige wütende Wikinger antreten und vor der Küste Manhattans taucht plötzlich ein riesiges Geisterschiff auf. All das macht einen Heidenspaß. Schade nur, daß Serien-Illustrator Dan Schoening für zwei Hefte beurlaubt war und deshalb durch Evan Shaner ersetzt wurde, so daß die zweite Hälfte des Paperbacks eher schluderig wirkt. Shaner hat einen interessanten Zeichenstil, doch er ist bei weitem nicht so individuell und wunderbar wie der Schoenings.

Beide Comics solltet Ihr beim Comicladen Eures Vertrauens finden!

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Ein Gedanke zu “Neue Comics

  1. Hat zufällig jemand ein tip wo man Heft #11 bestellen kann?
    Die händler wo ich es sonst bestelle, haben es nicht… :/
    Hat jemand ein tip wo man es gut impotieren kann??

    Gefällt mir

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