Comic-Review: Ghostbusters #10

Beim „Dia de la Muerte“ feiern die Amis die Rückkehr Verstorbener, und ein solches Event ruft auch echt wahrhaftige Geister auf den Plan. Ein kleines Mädchen gerät in den Bann eines Dämons, und schließlich geistert über das Volksfest ein nicht so leicht zu fangender Spuk. Gut, daß die Geisterjäger mit ihren Teamzugängen Kylie und Melanie gerade zugegen sind.

GB #10 entwirft einmal mehr eine schnell erzählte, kleine Geschichte, die sich für ihre übernatürlichen Erscheinungen an sich eigentlich gar nicht interessiert. Die Gespenster sind austauschbar. Statt dessen begeistert sich Autor Erik Burnham in erster Linie dafür, seinen eigens erschaffenen Charakter, Melanie Ortiz, auszubauen. Dies ist ihre Show, und all die etablierten Kultfiguren agieren mit der gewohnt-guten Chemie, doch sie agieren weitestgehend als Stichwortgeber für Ortiz, die hier ganz offensichtlich als neuer, starker Frauencharakter gepusht werden soll.

Dass Burnham das liegt und dass er eine Riesenfreude daran hat, merkt man auf jeder Seite. Weil aber auch alle anderen Jungs und Mädels ihre kleinen Momente haben, ist man gar nicht böse darüber, daß sich hier eine verhältnismäßig neue Figur durchsetzt. Schöner ist das als in der Vergangenheit, als Burnham seine Hefte mit massenweise Figuren vollschwappen ließ, die einander die Screentime stahlen, und in denen so niemand recht gut wegkam.

Ein schönes Heft. Nun soll es sich aber gern auch mal wieder um einen real Ghostbuster drehen.

7 von 10 Punkten.

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