Aykroyd zum aktuellen Status von GB3

Dan Aykroyd hat sich mit dem Esquire über Ghostbusters 3 unterhalten. Es gab viele altbekannte Aussagen, aber auch einige erstaunlich direkte, neue Statements. Wir haben das Interview in einer auf das Wesentliche gekürzten Fassung.

Wissen Sie, ich habe ein Fünftel der Rechte, zusammen mit Sony und den anderen Eigentümern, das Studio, Ivan (Reitman), Billy (Murray), ich selbst, Harold (Ramis). Wir alle müssen zustimmen, obwohl ich nicht weiß, ob Billys Rechte aufgehoben wurden, dadurch dass er abgesagt hat. Ich glaube, die Filmfirma hat eine Klausel, nach der er raus ist, wenn er das dritte oder vierte Angebot abgelehnt hat. Das wird also nun zu den Anwälten gehen. Klar, ich würde mich freuen, würde er mich anrufen und sagen: ‚Lass uns an die Arbeit gehen‘

Richtig, und Sie sagten früher schon, dass das die Arbeit ist und ihre Freundschaft nicht beeinträchtigen würde. Aber scheinbar wurde die Produktion durch ihn aufgehalten.

Lassen Sie mich eines sagen: Hätte sich Billy vor 2 Jahren für das Stupnitski/Eisenberg(„Bad Teacher“-Autoren)-Skript entschieden, wäre der Film dieses Jahr raus und ein massiver Hit. Es wäre Billys Schauspiel gerecht geworden, seinen Wünschen, seinem Können. Es wäre dem Studio gerecht geworden, den Autoren, Ivan, ich, Harold – Wir waren aller glücklich damit. Als Billy dann sagte ‚Ich werde das absolut nicht machen‘ mussten wir neu über Dinge nachdenken. Billy hat seine Rechte verloren, bei dem Projekt mitreden zu dürfen, als seine Anwälte ihm das dritte Angebot vorlegten und er meinte: ‚Ich kann ihnen nicht antworten‘. Nun müssen wir uns vorwärts bewegen. Es gibt immer noch eine Möglichkeit, ihn kreativ einzubauen. Für Sony wäre es gut, den Film in seiner jetzigen Form zu produzieren, es gäbe eine mächtige Neun-Parteien-Rückkehr(?). Ich hoffe, es kommt nun in die Gänge. Aber wenn nicht, habe ich auch noch andere Aufgaben. Ivan, Harold, wir haben noch andere Aufgaben. Deshalb sage ich auch ganz öffentlich zu der Produktzionsfiorma: Jetzt ist es Zeit, uns hinzusetzen und diesen Film zu machen. Sonst verliert Ihr Eure wichtigsten Bauherren! Wenn man sich nicht in den nächsten drei, vier Monaten um den Film kümmert, bin ich in Australien und verkaufe Chrystal Head Vodka.

Arbeiten Sie immer noch am „Ghostbusters go to Hell“-Konzept?

Wissen Sie, ich sage Ihnen: Nachdem dieser Film gedreht wurde, und vielleicht nach dem nächsten: Man-hell-ton.

Man-hell-ton?

Man-hell-ton und die Ghostbusters in der Hölle. Aber vorher müssen wir wohl noch ein oder zwei andere Filme machen. Aber ich hab‘ das schon geschrieben, zusammen mit meinen Drehbuchpartner von „Coneheads“, Tom Davis. Es gibt viele klassische Tom Davis-Sprüche und das Skript ist vielleicht eines der witzigsten der zuletzt angefertigen „Ghostbusters“-Drehbücher. Aber wir werden den Humor erstmal in den nächsten Film packen. Wenn der nicht lustig ist, dann ist er nicht wert, gedreht zu werden.

Sie möchten auf jeden Fall weitere Filme machen?

Das Script, das Etan (Cohen) jetzt mit Hilfe von Ivan und mir geschrieben hat, führt zu einem nächsten Teil.  Auf sehr natürliche Weise.

Und würden Sie Murray als Geist zurückkehren lassen?

Wir hatten ihn im Stupnitski/Eisenberg-Skript als Geist vorgesehen, weil er meinte ‚Wenn ich das mache, dann tot, ich will ein Geist sein‘. Also arbeitete ich das ein. Und ich sage: Hätte er sich vor zwei Jahren dazu entschieden, würden wir den Film dieses Jahr machen, und er wäre riesig.

Das komplette Interview in Englisch

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