Review Ghostbusters #13

„Extreme GB“ Cover B

Die Nummer 13 der GB-Comicreihe ist erschienen und GBD hat für Euch einen Blick in das Heft geworfen (bzw., ich hab es durchgelesen, wenn man so will)!Nachdem der „Haunted America“-Arc ohne nennenswerte Höhepunkte zu Ende ging, landen die Geisterjäger nun wieder in NYC und lernen Janines Freund Roger kennen, der die Sekretärin mit in die Oper nimmt. Doch dort bricht (wie zu erwarten) das Chaos aus, als ein Geist auftaucht. Kurz bevor die Geisterjäger anrücken, tritt aber eine andere, neue Elite-Einheit auf die Bildfläche: Die „Ghost Smashers“! Dahinter verbirgt sich Ron Alexander, der ja schon seit dem ersten Heft im Hintergrund versucht, eine Art Konkurrenzfirma auf die Beine zu stellen. Jetzt scheint die Zeit gekommen.

Autor Eric Burnham führt mit großem Elan die Serie fort, und verneigt sich dabei vor allem, was vor ihm selber da war: Die GB treffen auf den Videospiel-Rookie, auf einen Geister-Hai, der es fast ins Videospiel geschafft hätte, auf den EGB-Egon, der hier als Janines Flamme auftritt, auf eine Variante des Filmation-GBs Jake. Dazu kommt noch eine kurze Szene mit Ex-Kurator Janosz Poha, der mittlerweile in der Klapse gelandet ist (hier bezieht sich Burnham auf das Videospiel „Sanctum of Slime„), und die im Moment noch etwas in der Luft hängt, aber sicher im Rahmen des großen Ganzen an Bedeutung gewinnen wird.

Das ist auch eines der wenigen Probleme der Comicserie: Alles macht im Nachhinein zwar Sinn, aber die Story-Arcs sind so gut vorbereitet und ausufernd, dass sie zu Beginn im Rahmen der kurzen Heftchen präsentiert verloren wirken. Ghostbuster-Geeks können diese Story-Gigantomanie feiern, aber wer hier nur mal für das schnelle Lesevergnügen zugreift, der dürfte längst vergessen haben, was vor einem Jahr in der Serie geschah.Sinnvoller ist die Reihe also eher in Form der Paperbacks, die immer 4 Hefte zusammenfassen. Liest man diese hintereinander, ergibt sich ein Eindruck, der Autor Burnham gerecht wird.

Die Illustrationen von Dan Schoening sind wie immer auf hohem Niveau, im Gegensatz zu den letzten Ausgaben streut er nun wieder etwas mehr optische Insider-Gags, die sich mittlerweile aber auf das gesamte Franchise statt nur auf die GB-Serie beziehen.Tristan Jones‘ Mehrteiler um „Laura Parr“ wird hier außerdem stiefmütterlich behandelt zu Ende gebracht. Es ist ein schnelles Ende, ein lahmer Twist, von dem jeder erwartet hat, dass er kommt. Wie es in US-Foren heißt, wird sich Jones bald anderweitig orientieren. Was immer es sein wird, ihm ist Glück dabei zu wünschen – Aber ein großer Verlust ist er nicht. 

6,5 von 10 Punkten!

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