SciFi-Magazin vergleicht GB-Fanhörspiele mit „Big Bang Theory“

Film- und Fernsehkritiker Malte Oßwald hat in der aktuellen Ausgabe des SciFi-Filmmagazins „Verne“ die Ghostbusters-Fanhörspielserie mit der TV-Sitcom The Big Bang Theory verglichen:

„Als jemand, der die ‚Ghostbusters‘-Filme seit Jahren nicht gesehen hat und den Zeichentrick niemals, bin ich völlig offen an diese Hörspielreihe gegangen und war überrascht, wie viel mich an die populäre Fernsehsendung (Big Bang Theory) erinnert. Sicher gibt es die zusätzliche Ebene mit den Geistern, aber die dient immer nur als Antrieb für das humoristische Zusammenspiel wirklich gut ausgearbeiteter Charaktere, die eine im Realismus verankerte Welt übergeordnet und ironisch kommentieren. Dabei ist alles liebevoll recherchiert, es fühlt sich niemals wie Fanfiction an. Es ist sehr hochwertig, und all die Hauptdarsteller agieren  für eine dezentral produzierte Hörspielserie beeindruckend harmonisch und befreundet miteinander. Die Geschichten sind toll und die Geisterjäger entwickeln sich immer weiter, es gibt keine Rotation, dadurch sind diese Ghostbusters den meisten TV-Sitcoms und wahrscheinlich der ‚eigenen‘ Serie aus den bunten 1980er Jahren haushoch überlegen.“

Oßwald gefällt besonders das wachsende Ensemble: „Wie im echten Leben gehen diese Typen ihren Weg und begegnen anderen Menschen, schließen neue Freundschaften. Ihr Leben ist in Bewegung. Und diese neuen Bekanntschaften sind bisher wie die originalen Ghostbusters-Charaktere meist mit der Absicht geschrieben, als realistische und vielfältig ausbaufähige Personen für neue Geschichten herhalten zu können. Es gibt das scheinbar blonde Naivchen, das tatsächlich einiges im Kopf hat, ein Model, das zum Vampir wird und nun nicht mal mehr das eigene Spiegelbild sehen kann, es gibt ganz viel Sehnsucht nach Halt und Orientierung. Dabei ist die Serie so rastlos wie ihr Schöpfer Timo Blaustein, der wie ein Getriebener von neuen Hörspiel-Plänen erzählt, wenn man ihn auf seine Serie anspricht.

Ich wünschte, diese Serie hätte mehr Applaus. Es ist schon witzig, denn hier investiert eine kleine Gruppe wertvolle Lebenszeit für etwas, das auf Augenhöhe mit dem ultra-gehypten ‚Big Bang Theory‘ ist, aber aufgrund seines versteckten Daseins irgendwo im Internet kaum Möglichkeit zum Beifall bietet, obwohl es immer besser wird.“

Danke für die lieben Worte und den sehr schmeichelhaften Vergleich!

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