Sony vs. Ivan Reitman

Sony Pictures will „Ghostbusters 3“ ohne den bisherigen Regisseur Ivan Reitman auf die Beine stellen. Mit dem Fokus auf ein jüngeres Team soll auch ein jüngerer Regisseur Verantwortung tragen, so berichtet das „New York Magazine“ auf seiner Internetseite. Die Schwierigkeit ist: Ohne Reitman, der ausdrücklich Regie führen will, kann Sony den Film überhaupt nicht drehen!

Grund dafür sind alte Verträge aus den 80er Jahren. Damals war Reitman Anfang 40 und der erfolgreichste Komödienregisseur Hollywoods. Der zweite GB-Film und Twins zum Beispiel spielten innerhalb eines Jahres 300 Mio. Dollar ein, wohingegen Reitmans letzte Filme „Die Super Ex“ (mit Uma Thurman) und das „Ghostbusters“-Rip-Off „Evolution“ von 2001 gelinde gesagt enttäuschend ausfielen, sowohl kreativ als auch – und vor allem! – an der Kinokasse. Doch die alten Verträge mit Sonys Label Columbia Pictures haben noch immer Gültigkeit. Danach können alle Rechtinhaber (Sony, Reitman und die Stars Murray, Aykroyd und Ramis) die Produktion eines neues Filmes mit einem Veto verhindern, wenn einem von ihnen auch nur eine Kleinigkeit missfällt.

Bisher hatte man bei Sony Hoffnung, dass Reitman durch seine Arbeit an der Paramount-Komödie „Friends with Benefits“ so beschäftigt ist, dass ihm die Zeit für „Ghostbusters 3“ fehle. Doch der Regisseur hat erklärt, dass er auf jeden Fall beide Filme machen möchte. Würde „Ghostbusters 3“ wegen dieser Differenzen ins Stocken geraten oder ganz wegfallen, hätte Sony ein Problem, da für das Kinojahr 2011 keine anderen Blockbustermarken geplant sind.

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