Review zu Fanhörspiel 44 „Monsterfarm“

Nils Baumgärtner hat auf seinem Hörspielblog eine Rezension zur neuesten Folge „Monsterfarm“ geschrieben, die wir Euch nicht vorenthalten möchten!

„Okay, heute trudelte mein Exemplar der neuen ‚Ghostbusters‘-Serie bei mir ein und ich war extrem gespannt, weil es mit der vorherigen Folge ‚Banshee‘ so einen extremen Qualitätssprung nach oben gab. Gleich gesagt: Ich wurde nicht enttäuscht, ganz im Gegenteil! Bei der letzten Folge hat das Team um René Siepmann und Timo Blaustein den Sprung von Amateuer- zu Profiqualität hingelegt, jetzt macht man von dort aus weiter und legt noch einen Gang zu, das ist fast erschreckend gut für eine No-Budget-Produktion.

Die Geschichte setzt irgendwo scheinbar vor Ghostbusters II an, denn am Anfang wird gesagt, daß die Geisterjäger nun verklagt wurden und nicht mehr jagen dürfen (weil sie für so viel Schaden gesorgt haben, da werden Ereignisse aus den letzten Folgen genannt und auch das kaputte Häuserdach aus dem Film, super gelöst). Jetzt gibt es für den Autor die Schwierigkeit: Was tun, wenn man keine Geisterjagd zeigen soll, wie die Lücke füllen, bis die Serie zeitlich bei Ghostbusters II angekommen ist? Timo Blaustein löst das Problem, indem er die Geisterjäger einfach mal ganz andere Abenteuer erleben lässt und das GB-Universe erweitert!

Ray wird zur Familienfeier auf die Farm seiner Cousine Samantha (Tabitha Hammer) eingeladen, nimmt sich Winston und Janine mit, und dort läuft dann alles aus dem Ruder: Winston trifft auf einmal seine Affäre aus Rußland wieder (Folge 39), die Vampirbraut Yelena (Michelle Martin), die total überfordert ist und seine Hilfe braucht. In dem Dorf nahe der Farm bricht plötzlich eine Zombie-Epidemie aus, die Ray und sein kauziger Onkel (Helmut Buschbeck) in den Griff kriegen wollen. Janine hat Liebeskummer und bumst sturzbesoffen mit Rays Cousin Bo, der noch grün hinter den Ohren ist und am nächsten Tag treffen alle in der Scheune aufeinander, wo sie sich vor Zombies, Monstarhasen und untoten Kühen verstecken.

Man merkt es schon, die ganze Folge ist voller Unsinn, eine totale Slapstickparade und die Sprecher hatten auch alle Megaspaß, das hört man. Dabei verkommt der Slapstick aber nie zum Selbstzweck, denn jede Situation spinnt begonnene Stränge weiter oder bildet neue. Janines peinlicher One Night Stand ist nicht nur lustig, sondern nachvollziehbar, Ray wirkt nach dem Geisterjäger-Verbot nörgelig, ohne direkt darüber zu reden. Neue Figuren wie sein Onkel funktionieren, weil sie so vielschichtig sind wie echte Persönlichkeiten. Zwar leistet sich der Onkel eine politische Unkorrektheit nach der anderen, ist dabei aber fast auf süße Weise lieb…

Leider endet die Geschichte mittendrin und Folge 45 gibt es erst nächstes Jahr. Weiter so!“

Danke für die wohlwollende Kritik!

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