Starlog-Artikel führt Gespräch mit Ramis über GB-Filme und möglichen Teil 3

Anlässlich Harold Ramis‘ neuer Komödie („Vier lieben Dich“ mit Michael Keaton, startet am 31.10.) sprach Starlog Magazin mit dem Regisseur über die Ghostbusters-Filme und eine mögliche Fortsetzung:

„Glauben Sie an ‚Ghostbusters 3‘? Dan Aykroyd sagt ja, Bill Murray sagt nein, und Harold Ramis – na, vielleicht schon. ‚Ich glaube, Bill ist fertig mit ‚Ghostbusters‘, sagt Ramis. ‚Aykroyd jedoch nicht. Danny hat nicht aufgegeben und er tauscht noch Ideen mit mir und Columbia aus, wie man die nächste Fortsetzung gestalten könnte. Es gibt noch ke ine Strategie, aber wir spielen mit dem Gedanken. Columbia würde es liebend gern machen.‘

Murray konnte sich für das erste Sequel auch erst begeistern, als ein zufriedenstellendes Script, zufriedenstellende Gage, in Aussicht waren. ‚Meine Haltung entspricht im Grunde Bills früherer Einstellung – es besteht keine Veranlassung für ein Sequel, wennes keine interessante Aussage macht‘, sagt Ramis. ‚Persönlich schließe ich es nicht aus. Ich bin skeptisch, aber vielleicht wird es funktionieren.‘

Ramis, der Co-Autor (mit Aykroyd) und Co-Star (als Egon) sagt, daß ihn der Erfolg des ersten Films nicht überraschte, weil er praktisch für den Erfolg prädestiniert war. ‚Er machte das, was Filme am besten können. Er ließ uns Dinge sehen, die wir im alltäglichen Leben nicht sehen können und er hatte ein witziges Skript und großartige Leistungen von Bill, Sigourney Weaver, Danny und Rick Moranis. Meiner Meinung nach haute der Film vom Ansatz dadurch hin, daß er allem Übernatürlichen mit völliger Gleichgültigkeit begegnete. In allen Filmen, in denen es um Übernatürliches geht, soll man erwartungsgemäß Angst haben. In jedem Geisterfilm werden bestimmtew Knöpfe gedrückt. In diesem Geisterfilm waren wir wie Nachtwächter. Der Film nahm diese exotische, paranormale Welt und behandelte sie, als wäre sie das Normalste auf der Welt. Das weckte beim ersten Lesen von Dannys Script mein Interesse – wir haben es Leuten als ‚Geisterwächter in New York‘ beschrieben. Und es gab einige richtig gute Witze. Der Film enthält ein paar überaus komische Sachen!‘

Ramis und Aykroyd schneiderten das Script so zurecht, dass Murrays Talente voll zur Geltung kamen. Sie gaben ihm ganz unselbstsüchtig einige der witzigsten Zeilen, was Ramis auch nicht abstreitet. ‚Ich habe so viel mit Bill gearbeitet – ich habe meine Karriere darauf aufgebaut, ihm Fallen zu stellen!‘ lacht Ramis. ‚Er ist der Lockvogel; die Leute zahlen um ihn zu sehen. Ich habe darüber Witze gemacht, aber es stimmte beinahe, dass die Dialogzeilen proportional zu unseren Gagen waren – Bill kriegt am meisten, Danny steht an zweiter Stelle, und an dritter Stelle stehe ich. Armer Ernie Hudson! Als wir Ernie engagierten, waren wir so von der politisch korrekten Einstellung durchdrungen, weil wir einen schwarzen Darsteller im Film hatten, dass wir ihm die besten Dialogzeilen gaben. Tatsächlich hatte er die meisten von Bills guten Zeilen. Ivan Reitman sah sich das an und meinte: ‚Moment mal! Was macht Ihr da eigentlich? Diese Sachen sollte Bill sagen!'“

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